Elf Jahre Selbstbewegendes - Ich sage DANKE!

Donnerstag, 07.07.2022: Ich sitze am Rhein, die Füße im Gras. Mein Blick schweift weit über die Poller Wiesen in Richtung Dom. Ich liebe diese Stadt, das laute, umtriebige und an vielen Stellen etwas schmuddelige Köln! Gleichzeitig fühle ich mich naturverbunden, schätze die Ruhe, tanke das Grün und nehme das unberechenbare Wetter meistens sportlich und gelassen. Heute könnte es sommerlicher sein. Was soll´s? Die Sonne bahnt sich den Weg durch die Wolken. Das lässt hoffen, dass es trocken bleibt.

Ich halte das erste Glas Sekt in der Hand Die Sonne spiegelt sich darin und ich freue mich auf meine Gäste. Denn es ist Zeit zum Feiern und Danke sagen! - Vor elf Jahren habe ich mich offiziell selbständig gemacht. Was für eine spannende Zeit!?

Meine Motivation

Seit elf Jahren verbinde ich als Coach und Trainerin die Bewegung im Kopf mit der Bewegung in der Natur. Mit meinen Teilnehmer*innen und Coachees arbeite ich kreativ und voller Umsetzungskraft. Ich nehme mir die Freiheit eigene Ideen mit den Grundlagen von lösungsorientiertem Coaching und intuitivem Bogenschießen zu kombinieren. Das führt zu Workshops wie dem „Zweierlei – mit Pfeil und Feder“ oder „Aus der Fülle ins Ziel“.

Ich stelle neugierige, wertschätzende und manchmal auch unbequeme Fragen. Es sprudelt dann einfach so aus mir heraus. „Kennst Du das, dass Du nicht loslassen kannst?“ frage ich beispielsweise, wenn Teilnehmer*innen mir beim Bogenschießen erklären wollen, dass der Pfeil nicht losfliegen will. Oder: „Was macht das mit Dir, wenn der Pfeil immer wieder im Gras, neben der Scheibe landet? Was ist Dein Ziel?“ wenn es partout keine Treffer auf der Scheibe im Stroh gibt. So locke ich manche*n aus der eigenen Komfortzone und es entsteht, wie nach dem Loslassen der Sehne, Raum für Neues. Das können neue Gedanken und Impulse sein, die mein*e Gegenüber ebenso wie mich selbst überraschen und motivieren.

Eine ständige Zerreißprobe

Zu Hause und im Büro nagen unterdessen zähe Konzeptarbeit und die quälende Unsicherheit über Aufträge, Geldfluss und Planbarkeit an mir. Ich bin gerne und intensiv mit denen in Kontakt, die zu mir kommen. Die Lust haben das intuitive Bogenschießen und die angewandte Achtsamkeit kennen zu lernen, die Themen in den Blick nehmen und etwas verändern wollen. Gleichzeitig hasse ich kalte Akquise und nervende Buchhaltung. Manchmal ist selbständig sein eine echte Zerreißprobe. - Stell Dir vor, Du darfst arbeiten, wann immer es Spaß macht und in den Plan passt. Gleichzeitig findest Du kein Ende und hast immer das Gefühl, nicht genug zu tun.

Unterstützer*innen

Heute, schaue ich stolz und selbstbewusst auf die Höhen und Tiefen dieser Zeit. Die Freund*innen und Verwandten, die mich begleitet haben, kommen nach und nach über die Wiese zum Anstoßen und Revue-passieren-lassen. Einen Pulli unterm Arm und die Regenjacke im Gepäck - wer weiß, ob Petrus hält, was er verspricht?

Sie feiern mit mir, wenn ich einen verheißungsvollen Auftrag an Land ziehe. Sie leiden mit mir, wenn es nicht so richtig rund läuft und Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Sie haben ein offenes Ohr, tröstende Worte, kluge Fragen, um mich zu meinen eigenen hilfreichen Antworten zu bewegen. Sie geben mir einen rechtssicheren Tipp, wenn es um Vertragliches und Absicherung geht. Sie unterstützen mich finanziell, wenn es mit den Lebenshaltungskosten eng wird. Sie glauben an mich, wenn ich besonders mit mir hadere. Dafür und für Vieles mehr sage ich heute DANKE!

Vertrauen in mich als „Greenhorn“

DANKE sage ich auch Dir. Du hast mich in meinen ersten elf Jahren gefunden und für Einzelcoachings, einen Workshop, Teamevents oder im Rahmen einer Reise gebucht. Du hast mir vertraut und Dich auf Veränderungsprozesse mit mir eingelassen. Durch Dein Zutrauen bin und bleibe ich als Coach und Trainerin selbständig. Das positive Feedback zu meiner Art Achtsamkeitsrunden anzuleiten, der geduldigen und ruhigen Begleitung beim Bogenschießen und den nachhaltigen Veränderungen, die meine Impulse und Fragen in Deinem Alltag bewirken, treibt mich an. „Ich weiß nicht, wie Du das machst, aber es wirkt.“ hast Du letztens erst wieder zu mir gesagt. Das macht mich glücklich und zufrieden. Es bereichert mich und hilft mir über die Dinge hinweg, die ich als notwendiges Übel in der Selbständigkeit eben machen muss.

Immer wieder neu

Ich sage auch DANKE an vergangene und zwischenzeitliche Chefs, an Kolleg*innen und Teams. Sie alle bestärken mich auf unterschiedliche Weise an meiner Idee, die Bewegung im Kopf mit der Bewegung in der Natur zu verbinden, dran zu bleiben. Das ist nicht immer leicht, weil es auch mit Enttäuschungen und Abschieden einher geht. Zudem beinhaltet es arbeiten an mir selbst. Mich immer wieder neu aufstellen und ausrichten. Wie beim Bogenschießen. Jeder Pfeil bedeuten Neues zu lernen und klarer zu werden, in dem was als nächstes zu tun ist.

Ausblick auf mehr

Ich entscheide mich jetzt erneut dafür mehr selbständig zu sein. Mein Handwerkskoffer ist übervoll mit hilfreichen Methoden. Diese wollen lebendig eingesetzt werden und in der Natur bzw. beim Bogenschießen Tiefgang erzeugen. Darauf freue ich mich! Ebenso wie auf viele authentische Begegnungen mit Dir und meinen zukünftigen Teilnehmer*innen und Coachees.

Dann wird die nächste Schnapszahl ein richtig großes Fest. Vielleicht sogar auf meiner eigenen Wiese? Mit der Möglichkeit ein paar Pfeile fliegen zu lassen, den Sekt aus dem Kühlschrank in meinem Bus zu holen und am Ende des Tages ein Lagerfeuer zu entzünden, Marschmallows zu braten und schmutzige Lieder zu singen. Davon träume ich! Und freue mich, wenn wir dann lachend, verbunden und um viele Erfahrungen reicher zusammen sind! Bleib also weiter dabei und sei gespannt!

„Prost Opa“

Auch wenn es von oben weiter trocken ist, die Sonne kommt und geht. Der Wind frischt auf. Schon früher als in den letzten Tagen muss meine kleine Feiergesellschaft ihre Jacken überziehen. „Es gibt kein schlechtes Wetter“, hat mein Großvater immer gesagt. Als Wanderführer und Naturmensch wusste er, wovon er spricht. Er hat mich mit dem Unterwegssein und dem gelassenen Umgang mit nicht zu beeinflussenden Wetterkapriolen, vertraut gemacht. „Prost Opa! – Auch auf Dich einen wohlverdienten Schluck Sekt!“ (Wie aus meinen ersten Erlebnissen beim Wandern mein Business entstanden ist, kannst Du demnächst in einem weiteren Artikel lesen.)

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