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Mut zur Klarheit

  • 07. August 2025

Drei Impulse, die Wirkung entfalten

Als Katrin Klemm mich fragt, ob ich ihr eines ihrer Jubiläumsinterviews geben möchte, sage ich sofort Ja. Nicht, weil ich unbedingt gerne im Rampenlicht stehe – sondern weil ihre Frage mitten ins Herz trifft: „Was ist eigentlich dein inneres Ziel? Nicht das strategische oder unternehmerische. Sondern das, das dich wirklich trägt. Und was brauchst du, um dich darauf auszurichten?“

In unserem Gespräch geht es um Intuition, innere Bilder, um das Spannen und Loslassen – beim Bogenschießen wie im Leben. Vor allem geht es um das, was vielen Frauen mit und ohne Führungsverantwortung schwerfällt: sich selbst Raum zu geben und zu nehmen. Sich gut aufzustellen. Die eigene Wirkung bewusst zu gestalten, statt sie dem Zufall zu überlassen. Und darum, dass ein attraktives Ziel für mich selten einen Plan B braucht.

Meine drei Essenzen

1. Ich musst nicht perfekt sein, um wirksam zu sein.

Viele Frauen in Führungsrollen kennen diesen Anspruch: alles richtig machen, niemanden enttäuschen, sich selbst nicht angreifbar machen. Doch Perfektion ist kein guter Kompass für Klarheit. Sie bremst - und blockiert oft die eigene Schaffenskraft.

Klarheit entsteht, wenn ich schaffe, innere Widerstände als wertvolle Hinweise zu verstehen – nicht als Fehler. Wenn ich mir Zeit nehme wahrzunehmen, was jetzt, in diesem Augenblick dran ist:

  • Was zeigt sich gerade jetzt?
  • Was will gesehen werden?
  • Was braucht jetzt Mut statt Optimierung?

2. Wirkung beginnt im Innen.

Meine äußere Wirkung ist kein Zufallsprodukt. Sie speist sich aus meiner inneren Haltung – ob ich sie bewusst gestalte oder nicht. Wenn ich weiß, wofür ich stehe, kann ich klarer kommunizieren, kraftvoller entscheiden und souveräner führen.

Gerade im Spannungsfeld zwischen den äußeren Erwartungen und meinem inneren Anspruch braucht es einen klaren Fokus:

  • Was will ich wirklich, wirklich erreichen – für mich, für mein Team, für die Sache?

3. Klarheit braucht Verbündete.

Um ein Ziel zu erreichen – ob im Leben, im Team oder im Unternehmen – braucht es mehr als Fokus. Es braucht ein stabiles Fundament. Unterstützung. Raum. Gute Führung braucht Verbindungen – zu mir selbst und zu anderen. Und manchmal auch jemanden, der mich daran erinnert, was ich längst in mir trage.

  • Wer oder was hilft mir, mich gut aufzustellen?
  • Wer erinnert mich an mein Ziel, wenn ich im Alltagsstrudel den Faden verliere?
  • Wie verbinde ich mich mit dem, was ich an Ressourcen in meinem Köcher zur Verfügung habe?

Erkennst du dich?

Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Punkte wieder. Vielleicht auch in allen.

Was ich auf meinem eigenen Weg, aber auch im Coaching und beim intuitiven Bogenschießen immer wieder erlebe: Es braucht Mut zur Klarheit. Und diesen Mut können wir jeden Tag aufs Neue wählen. Das ist nicht immer leicht. Aber mit Martin Walsers Worten gesagt: Wenn du erlebst, wie du es dir zutraust, brichst du nicht zusammen sondern fühlst dich gestärkt.“ Und genau so schiebt sich uns der Weg unter die Füße... (Aus „Jenseits der Liebe“)

Das vollständige Interview, das Katrin Klemm anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums mit mir geführt hat, findest du hier:

Plan A mit Mut und Konsequenz verfolgen - Katrin Klemm Coaching & Storytelling

Wenn du dich gerade neu ausrichten möchtest …

… ob du frisch in einer Führungsrolle angekommen bist oder schon lange Verantwortung trägst: Es lohnt sich, innezuhalten und dich gut aufzustellen – mit klarem Blick auf dein inneres Ziel, deine Stärken und deine Wirkung.

Ich begleite Frauen wie dich dabei, mutig und achtsam den eigenen Weg zu gehen – ob im Einzelcoaching, in Workshops oder mit meinem neuen Format „Führen mit Fokus“.

Sprich mich gern an, schreib mir oder lass uns telefonieren, wenn du dich selbst gerade neu ausrichten möchtest.